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1935 - 1953

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1935

Am 1.4.1935 erhält die Anstalt den Namen „Georg-Friedrich-Händelschule“. Beinahe hätte sie am 30.4.1933 den Namen „Magda-Göbbels-Oberschule“ bekommen. Ein entsprechender Vorstoß von übereifrigen BDM – Mädchen und anderen Nazi-Sympathisanten aus dem Bezirk findet keine Zustimmung.

1939/1940

Die realgymnasiale Studienanstalt befindet sich im Schuljahr 1939/1940 „im Abbau“, d.h. letztmalig erhalten Schülerinnen aus zwei Klassen von diesem Bildungsweg das Abitur in der Händelschule. Weil einige Oberprimanerinnen ab 13.9.1939 zum Kriegshilfsdienst herangezogen werden, wird ihnen die Hochschulreife im März 1940 ohne Prüfung zuerkannt. Am 27.1.1940 wird nur noch soviel geheizt, dass die Rohre nicht einfrieren, bei einer Raumtemperatur von 6°C ist ein Unterricht in den Klassenzimmern unmöglich. Im Amtszimmer des Direktors und im Lehrerzimmer wird dank eines Gasofens noch unterrichtet, zuletzt nur noch von 10 bis 11 Uhr, sonst gibt es Hausaufgaben. Durch Kriegseinwirkungen ist der westliche Seitenflügel zerstört, ebenso Dach und Heizung, so dass der Unterricht bei Kälte und Regen ausgesetzt werden muss.

1945

Am 11.06.1945 wird von den Besatzungsmächten die Wiederaufnahme des Schulunterrichts angeordnet, zunächst weiter dreigliedrig mit Volks-, Mittel- und Oberschule.

1948

Zum 31.5.1948 wird der Direktor Dr. Grabert mit 65 Jahren aus gesundheitlichen Gründen pensioniert (er bewirbt sich aber am 4.7.1948 wieder in Westberlin). Der (noch gemeinsame) Magistrat von Berlin beschließt am 26.06.1948 den Aufbau einer Einheitsschule mit einer für alle Schülerinnen und Schüler verbindlichen Grundschule bis zur 8. Klasse, danach je nach Leistung und persönlicher Zielstellung die Möglichkeit der 4-jährigen wissenschaftlichen Oberstufe.

1951

Auch Händel-Schüler und - Schülerinnen nehmen am „Nationalen Aufbauwerk“ NAW, teil, das 1951 von der SED initiiert wird. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Beseitigung  der Trümmer im Stadtbezirk, aber auch  um Mitarbeit beim Aufbau des Tierparks in Berlin-Friedrichsfelde. Zwei Schüler aus den oberen Klassen (H. Abraham und D. Otto) tragen ein selbst getextetes und komponiertes Aufbaulied in Spindlersfeld  vor. In Vorbereitung auf die Weltjugendfestspiele entsteht unter Anleitung des Kunsterziehungslehrers Herrn A. Schwarz ein größeres Wandgemälde (Heinz Otto).

1953

Am 17. Juni 1953 waren für viele Klassen schriftliche Versetzungsprüfungen angesetzt. So lief der Schulbetrieb vormittags normal ab, obwohl der Aufstand auch von den Bauarbeitern im Vorderhaus ausging.

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